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Thomas Fritsch

Foto © Getty Images/Andreas Rentz

Abschied vom beliebten TV-Star

Thomas Fritsch gestorben

Thomas Fritsch, Theater-, Kino- und TV-Star, den viele Fernsehzuschauer besonders aus "Rivalen der Rennbahn" kennen, ist am 21. April 2021 im Alter von 77 Jahren gestorben.

Am 16. Januar 1944 wurde Thomas Fritsch in Dresden geboren. Die Schauspielerei wurde ihm in die Wiege gelegt - sein Vater war UFA-Star Willy Fritsch, Held von über hundert Filmen, seine Mutter Dinah Grace ebenfalls eine Darstellerin. Nach dem Krieg flüchtete die Familie nach Hamburg, wo Thomas Fritsch Schauspielunterrricht nahm. Kein Geringerer als Bühnen- und Leinwandlegende Gustav Gründgens erkannte damals schon das Talent des 16-Jährigen und riet ihm zur Theaterkarriere.

Erfolg im Kino

Die Theaterlaufbahn strebte er mit Erfolg anan, wurde aber bereits in den 60ern auch für die große Leinwand entdeckt. Zu seinen bekannteren Filmen zählt die 1962 gestartete Romanze "Julia, Du bist zauberhaft" mit Lilli Palmer. Mit seinem berühmten Vater stand er zweimal vor der Kamera, wie hier in "Das hab ich von Papa gelernt", in dem er und Willy Fritsch Vater und Sohn spielten:

Eine Weile wurde es etwas ruhiger um ihn, bevor er in den 70ern zum Fernsehstar avancierte.

Thomas Fritsch als Serien-Held

Mit der Serie "Drei sind einer zu viel" mit Jutta Speidel und Herbert Herrmann aus dem Jahr 1977, in dem es um ein munteres Beziehungsdreieck geht, machte Thomas Frisch sich einen Namen im Fernsehen und blieb bis zum Schluss dort ein gefragter Darsteller. In Sachen Serie blieben außerdem seine Rollen in "Unser Charly", "Meine wunderbare Familie" und - aus den Achtzigern - "Rivalen der Rennbahn" in Erinnerung:

Auch im Kino war er noch zu sehen, 2004 in der Edgar-Wallace-Parodie "Der Wixxer" mit Oliver Kalkofe. In späteren Jahren wandte er sich wieder verstärkt dem Theater zu.

Nicht zu vergessen sind auch seine Leistungen als Synchronsprecher. So lieh er seine markante Stimme beispielsweise Russell Crowe in "Gladiator" und "Master & Commander - Bis ans Ende der Welt", Jeremy Irons in "Stirb langsam: Jetzt erst recht" und einigen mehr.

Autor: Hörzu Redaktion