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Samba-Festival in Deutschland Terra Xpress: Expedition in Super-Deutschland

Verwandlung zur Samba-Königin: "Terra Xpress: Expedition in Super-Deutschland" zeigt,
in welcher deutschen Stadt das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens stattfindet.
Foto: ZDF / Sven Grammer

Interview mit Dirk Steffens

"Terra Xpress: Expedition in Super-Deutschland"

Dirk Steffens reist in sechs "Terra Xpress"-Sendungen mit seinem gelben Gyrokopter quer durch Deutschland und trifft auf außergewöhnliche Orte und bemerkenswerte Menschen.

Eine Meisterschaft im Kaninchen-Hochsprung, eine Eiche, die als Partnerbörse Ehen stiftet, einen riesigen computergesteuerten Drachen, das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens, den ersten offiziellen Nacktwanderweg, einen Slackliner, der einen atemberaubenden Balanceakt auf der Zugspitze wagt, eine Pferdeklappe, bei der man Pferde anonym abgeben kann, eine riesige Sanddüne zum Skifahren mitten im Sommer und nicht zuletzt das wohl teuerste Klopapier der Welt mit echter Goldprägung.

Das alles und mehr gibt es im sechsteiligen "Terra Xpress"-Sommerschwerpunkt "Expedition in Super-Deutschland" von Sonntag, 20. Juli 2014, 18.30 Uhr, an im ZDF zu sehen (s. auch TV-Tipps rechts).

Dirk Steffens im Gyrokopter

Dirk Steffens reist in sechs "Terra Xpress"-Sendungen mit seinem gelben Gyrokopter quer durch Deutschland. Er trifft bei seinen Entdeckungsflügen auf außergewöhnliche Orte, auf bemerkenswerte Menschen mit besonderen Fähigkeiten sowie auf überraschende Ereignisse.


Interview mit Dirk Steffens

HÖRZU: Für das Sommerspecial der ZDF-Reihe "Terra Xpress" haben Sie Japaner in Neuschwanstein besucht, aber auch überraschende Talente. Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Dirk Steffens: Wie Autonarr Ronny Wechselberger einen Wagen einparkt – mit nur zehn Zentimeter Luft. Eigentlich unmöglich, aber er rast ran und schlittert in die Lücke.

HÖRZU: Was hat Sie am meisten überrascht?

Dirk Steffens: Die Deutschen sind schräger und exzentrischer, als man denkt. Wir besuchten etwa einen Wettbewerb im Kaninchenhochsprung und eine Frau, die Sand sammelt und 15.000 Fläschchen aus aller Welt hat.

HÖRZU: Die Deutschen gelten auch als Erfinder, Techniker und Tüftler. Zu Recht?

Dirk Steffens: Auf jeden Fall. Ein Beispiel: Wir trafen die Macher des "Further Drachenstichs". Für das Historienfest bauten regionale Firmen den größten Schreitroboter der Welt.

HÖRZU: Was schätzen Sie als Weltreisender an Deutschland besonders?

Dirk Steffens: Die persönliche Freiheit des Einzelnen. Ferner: die gute Sicherheitslage, schnelle Hilfe bei Notfällen, sauberes Trinkwasser.

HÖRZU: Wo ist unsere Wirtschaft stark?

Dirk Steffens: Im Mittelstand, was oft übersehen wird. Aber ein Weltmarktführer für Spezialbohrer braucht nicht so viel Öffentlichkeit wie Apple oder andere Megakonzerne.

HÖRZU: Wo müssen wir aufholen?

Dirk Steffens: Als Land ohne Bodenschätze müssen wir innovativ sein, den Nachwuchs fördern. Sprich: Die Bildung muss besser werden.

HÖRZU: Und Ihr großes Thema, die Natur?

Dirk Steffens: Im Naturschutz gelten wir als vorbildlich. Wir haben ein Herz für Tiere und Natur. Doch die USA und Kanada holen auf. Wir dürfen uns nicht auf Erfolgen ausruhen, sonst geht's uns wie Spanien bei der WM.