HÖRZU Android Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU iOS Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU Logo
Unterhaltung Filter
Kategorie einstellen
Sing wie dein Star mit Jörg Pilawa

"Sing wie dein Star": Jörg Pilawa lässt Promis um die Wette trällern. Foto: © dpa

Promi-Show mit Jörg Pilawa

"Sing wie dein Star"

Bald heißt es wieder: "Licht aus, Spot an!" Dann treten sechs prominente Deutsche auf die Bühne – und hoffen, möglichst viel Applaus zu ernten. Diesmal nicht, indem sie einfach sie selbst sind. Nein, in Jörg Pilawas neuer Samstagabendshow "Sing wie dein Star" (ab 13.9. im Ersten, s. auch TV-Tipps rechts) sollen sie Ikonen des Rock und Pop imitieren. Keine leichte Aufgabe!

Im Gespräch mit HÖRZU gibt Moderator Pilawa zu: "Für die Kandidaten hat die Show eine große Fallhöhe. Aber wenn ein Promi glaubt, dass er singen kann, darf er es bei uns beweisen." Sechs mutige Freiwillige haben sich bereits gemeldet. Besonders nervös macht sie, dass sie sich in der ersten Runde ihre Rollen nicht selbst aussuchen dürfen. Pilawa: "Ich entscheide dann, ob sie etwa Freddie Mercury oder Lady Gaga spielen."

"Sing wie dein Star": Vorbereitung mit Stimmtrainer

Vielleicht muss Ex-Gewichtheber Matthias Steiner den legendären Sänger der Band Queen imitieren und "Bauer sucht Frau"-Moderatorin Inka Bause eine Gesangseinlage im Stil der schrillen Popdiva Lady Gaga hinlegen. Möglicherweise haucht auch Janina Hartwig, in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" eine züchtige Nonne, so lasziv wie Helene Fischer "Atemlos durch die Nacht". Das kann beeindruckend werden, brüllend komisch – oder auch ziemlich peinlich. Jörg Pilawa hofft: "Die Auftritte sollten auf keinen Fall karnevalesk wirken. Deshalb müssen alle Kandidaten optimal vorbereitet sein. Um ihren Part perfekt zu erlernen, bekommen sie einen Stimmtrainer und die gleiche Garderobe wie ihr Rollenvorbild."

In der Jury: Ben Becker und Rolando Villazón

In Runde zwei wird es für die Teilnehmer einfacher: Dann darf jeder einen Wunschsong präsentieren. Alle Auftritte werden von einer prominent besetzten Jury bewertet. Auch das kann äußerst amüsant sein, denn unter den Experten sind nicht nur Gutmenschen und Lobhudler. Startenor Rolando Villazón etwa hat hohe Ansprüche. Und Schauspieler Ben Becker ist bekannt für seine kernigen Sprüche. Das Urteil der Jury dient jedoch nur als Orientierung für das TV-Publikum. Am Ende entscheidet es per Telefonvoting, wer Sieger wird. Vorab wünschte sich Das Erste schon, die Zuschauer mögen alle Auftritte mit einem Augenzwinkern bewerten. Der Witz der Show liege ja auch im Scheitern.

Einmaliges TV-Event statt Showreihe

Scheint so, als ob der Sender Angst hat, dass das ganze Format scheitern könnte: Ursprünglich war "Sing wie dein Star" nämlich als längere Showreihe geplant. Nun soll daraus allerdings erst einmaliges TV-Ereignis werden. Offen ist, ob Das Erste das Vertrauen in das Originalkonzept verloren hat – oder ob die erste Ausgabe ein Markttest sein soll. Schade. Da zeigt der Sender weniger Courage als seine mutigen Stars.

Autor: Mike Powelz