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Club der roten Bänder auf Vox

Krankenhaus-Clique: Der "Club der roten Bänder" hält zusammen.
Foto: Henning Kaiser/dpa

Neu auf Vox: "Club der roten Bänder"

Retten diese sechs kranken Teens die deutsche TV-Serie?

Wann gab es das schon einmal: eine Krankenhaus-Serie, in der nicht die Ärzte, sondern die Patienten die Hauptrollen spielen. Die erste Vox-Eigenproduktion "Club der roten Bänder" (ab 9.11. immer montags, 20.15 Uhr) zeigt eine Teenie-Clique voller Abenteuerlust – mitten im Krankenhaus, zwischen Leben und Tod. Sechs kranke Jugendliche, die vielleicht auch die Serienkrise der Privatsender beenden könnten.

Wenn Jugendliche in TV-Serien mitspielen, haben sie meistens coole Hobbies, Sie reiten, surfen, fahren Skateboard. Das Leben spielt sich draußen ab. Bei den sechs Teens in "Club der roten Bänder" ist alles anders: Diese Jugendlichen, zwischen 12 und 17 Jahre alt, sind krank und dürfen das Krankenhaus nicht verlassen. Dass ihre Lebenswelt weniger aufregend sein soll als draußen, sehen sie aber nicht ein.


Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels), Hugo (Nick Julius Schuck) und Emma (Luise Befort) organisieren sich zu einer Bande, in der jeder seine Rolle hat: "Der Anführer", "Der zweite Anführer", "Der Schlaue", "Der Hübsche", "Der gute Geist" und "Das Mädchen". Warum nicht zur Abwechslung einmal das Mädchen der Anführer ist, sei dahingestellt. Das Erkennungszeichen der Bande: rote OP-Armbänder.

"Club der roten Bänder": Rollstuhl-Rennen und Freundschaftsbeweise

Zwischen Leben und Tod, Rollstuhl-Rennen und Operationen, warmherzigen Besuchen und kühler Medizin gehen sie zusammen durch alle Höhen und Tiefen. Im normalen Leben hätten die sechs ungleichen Patienten wahrscheinlich nicht viel miteinander zu tun gehabt. Doch jetzt erleben sie wahre Freundschaft und finden ihre Lebensfreude wieder.

"Eine wahre Geschichte voller Glück, Liebe und Fröhlichkeit"

"Diese ständige Kampfbereitschaft in einem Umfeld, in dem Leben und Tod den Alltag maßgeblich prägen, reizte mich total", sagt Tim Oliver Schultz, in Wirklichkeit Jahrgang 1988, über seine Rolle als Anführer Leo. "Meine Figur erfährt furchtbares Leid und blickt ihrem eigenen Tod und dem vieler Freunde direkt ins Auge. Trotzdem wird durch Leo eine lustige, wunderschöne und vor allem wahre Geschichte voller Glück, Liebe und Fröhlichkeit erzählt."

"Club der roten Bänder" basiert auf den wahren Erlebnissen von Albert Espinosa. In seinem 2008 erschienenen Debütroman "El mundo amarillo" ("Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt") beschreibt der katalanische Autor, Schauspieler und Regisseur autobiografisch seine Jugend, die vom Kampf gegen den Krebs geprägt war. Über zehn Jahre verbrachte Espinosa immer wieder im Krankenhaus – doch er besiegte die Krankheit mit Hilfe seiner Freunde und unbändiger Lebenslust.

In Italien sind die "roten Bänder" längst ein Hit

In Spanien und Lateinamerika wurden mehr als eine Million Exemplare des Bestsellers verkauft, auch als TV-Serie hat die die Story viele Fans. Vor allem in Italien ist "Club der roten Bänder" alias "Braccialetti Rossi" ein Hit. Die Serie läuft dort seit 2014, eine dritte und vierte Staffel sind bereits geplant. Aber auch in Lateinamerika ist "Pulseras Rojas" beliebt und wird in Adaptionen von Mexiko bis Chile gesendet.

Autor: AnHei