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Prinz Friso hinterlässt seine Frau Mabel, die er im April 2004 heiratete.

Prinz Friso hinterlässt seine Frau Mabel, die er im April 2004 heiratete, sowie die gemeinsamen Kinder Louana (8) und Zaria (7). - Foto © picture alliance / dpa

Große Trauer in den Niederlanden

Prinz Friso gestorben

Große Trauer in den Niederlanden: Prinz Friso ist tot. Das teilte das Königshaus am Montag, den 12. August, in Den Haag mit.

Der 44-jährige Bruder von König Willem-Alexander war im Februar 2012 beim Skifahren in Lech am Arlberg abseits der Piste von einer Lawine erfasst worden. Seitdem lag er im Koma. "Prinz Friso starb an Komplikationen, die als Folge der durch den Sauerstoffmangel im Zuge des Skiunfalls erlittenen Hirnschäden auftraten", hieß es in einer Stellungnahme der Regierung. Erst im Juli war Prinz Friso von einem Londoner Krankenhaus in seine Heimat gebracht worden.

Niederlande Prinz Friso

In großer Trauer: Prinzessin Beatrix, die Mutter von Prinz Friso, und seine Gattin Mabel (rechts). - Foto © picture alliance / dpa

Prinz Friso wurde zuletzt im Wohnpalast seiner Mutter, Prinzessin Beatrix, versorgt. Dort starb er am Montagmorgen. Die königliche Familie dankte laut der Erklärung des Hofes allen, die ihn betreut hatten, "für die ausgezeichnete und hingebungsvolle Versorgung". Friso hinterlässt seine Frau Mabel, die er im April 2004 heiratete, sowie die gemeinsamen Kinder Louana (8) und Zaria (7).

Lawinenunglück in Lech

Prinz Friso, Sohn von Prinzessin Beatrix und jüngerer Bruder von König Willem-Alexander, war am 17. Februar 2012 beim Skifahren im österreichischen Lech von einer Lawine getroffen worden. Gemeinsam mit einem Freund hatte er trotz hoher Lawinengefahr die Piste verlassen. 25 Minuten lag er ohne Sauerstoff unter den Schneemassen. Bereits im Krankenhaus in Innsbruck hatten die Ärzte von unwiederbringlichen Hirnschäden gesprochen. Im März 2012 war Prinz Friso in das Wellington-Krankenhaus an seinem Wohnort London verlegt worden, bevor er Anfang Juli 2013 wieder in seine Heimat nach Den Haag überstellt wurde.

Autor: Presseinformation / Sabine Fassbender