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Neue Maerchenfilme im TV-Programm Weihnachten 2014

Sky Dumont mit ungewohnter Haarpracht in "Die drei Federn".
Foto: © BR/Barbara Bauriedl

Neue Märchenfilme im Ersten und im ZDF

Märchenhafte Weihnachten im TV-Programm

Wenn Stars wie Heiner Lauterbach, Esther Schweins und Sky du Mont gepuderte Perücken und historische Gewänder tragen – dann ist Weihnachtszeit. Und es ist Zeit für uralte Erzählungen von einsamen Prinzessinnen und bösen Stiefmüttern aus dem Märchenschatz von Ludwig Bechstein, Wilhelm Hauff oder den Brüdern Grimm.

Auch 2014 haben ihre geheimnisvollen Geschichten nichts von ihrem Reiz verloren. Deshalb setzte die ARD weiter auf die traditionelle Märchenreihe und verfilmte für 2012 vier Stoffe neu: "Siebenschön" von Bechstein und drei Geschichten der Grimms. Beim ZDF läuft "Das kalte Herz" von Hauff (s. auch TV-Tipps rechts).

"Es war einmal...": Märchenfilme im TV-Programm

Seit sieben Jahren erzielt Das Erste mit den Märchenfilmen sagenhafte Einschaltquoten: Im Schnitt sehen drei Millionen zu. Volker Herres, Programmdirektor der ARD, ahnt, warum: "Märchen erzählen fast immer von grausamen Verhältnissen, Armut, Ungerechtigkeit, Not und Bedrängnis – aber auch davon, wie man sich aus diesen Situationen befreien kann. Dass all das nur mit Magie möglich ist, weiß jeder Erwachsene." Um die Reihe zeitgemäßer zu gestalten, werden die bekannten Märchenhelden zu differenzierten Charakteren – und die Stoffe hinterfragt.

Sky Dumont mit aufgeklebtem Bart und Perücke

Warum etwa ist das Mädchen mit den Zündhölzern so arm und Rotkäppchens Mutter alleinerziehend? Das interessiert nicht nur Kinder, sondern auch Ältere. Das Beste kommt zum Schluss Für die TV-Stars sind die Märchenrollen eine Herausforderung. Sky du Mont, der sich für "Die drei Federn" in einen Fürsten verwandelt, verrät im HÖRZU-Gespräch: "Die Arbeit in diesen märchenhaften Klamotten, mit Perücke, aufgeklebtem Bart und Stöckelschuhen, ist natürlich nur bedingt lustig. Aber es waren sehr schöne Dreharbeiten. Mein persönliches Lieblingsmärchen ist übrigens 'Die Schöne und das Biest', weil es so viel Hoffnung schenkt."

Opulenter Zweiteiler: "Till Eulenspiegel"

Den aufwendigsten der Märchenfilme zeigt das Erste zum krönenden Abschluss: Die Volkssage von "Till Eulenspiegel" lebt als opulenter Zweiteiler auf – wie schon 2012 "Baron Münchhausen" mit Jan Josef Liefers und 2013 "Pinocchio" mit Mario Adorf. Wieder ist die Besetzung prominent: Jungstar Jacob Matschenz spielt Schalk Till, "Tatort"-Held Devid Striesow den genarrten Bürgermeister. Sagenhaft!


5 weitere neue Märchen mit deutschen Stars

"Das kalte Herz"
Köhler Peter (Rafael Gareisen) verkauft sein Herz im Tausch gegen unbegrenzten Reichtum an den Holländer-Michel (Thomas Thieme). Neuinterpretation des berühmten Märchens von Wilhelm Hauff. (Samstag, 20.12., 20.15 Uhr, ZDFneo)

"Siebenschön"
Eine schöne Bauerntochter (Xenia Assenza) verliebt sich in einen Prinzen (Franz Dinda), doch sie will um ihrer selbst geliebt werden. Nach Ludwig Bechsteins Märchen. (1. Feiertag, Do., 25.12., 14.15 Uhr, Das Erste)

"Sechse kommen durch die ganze Welt"
Sechs Außenseiter werden ein unschlagbares Team. Gemeinsam lehnen sie sich auf gegen den despotischen König (Sebastian Bezzel). (1. Feiertag, Do., 25.12., 15.15 Uhr, Das Erste)

"Die drei Federn"
Fürst Gundolf (Sky du Mont, r.) verspricht demjenigen seiner drei Söhne das Reich, der drei Aufgaben meistert. Doch hat Schümann), überhaupt eine Chance? (2. Feiertag, Fr., 26.12., 14.15 Uhr, Das Erste)

"Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen"
Michel (Tim Oliver Schultz, Foto u.) hat vor nichts Angst, nicht mal vor Moorleichen. Um das Herz der Prinzessin ( Isolda Dychauk, Foto u.) zu gewinnen, muss er jedoch ins Spukschloss ihres Vaters. (2. Feiertag, Fr., 26.12.,15.15 Uhr, Das Erste)

Autor: Mike Powelz