HÖRZU Android Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU iOS Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU Logo
Unterhaltung Filter
Kategorie einstellen
Let's Dance

Die Show lebt von den Eigenheiten ihrer Juroren und der Moderatoren Sylvie Meis und Daniel Hartwich. Foto © RTL

Hollywoodglanz bei der RTL-Tanzshow: Die Favoriten

Let's Dance: Die geheime Erfolgsformel

Glüht das Parkett, blüht die Quote. Deshalb setzen die Macher der Show "Let’s Dance" auch diesmal auf große Namen aller Unterhaltungsbranchen: Aus Hollywood reist Golden- Globe-Gewinnerin Nastassja Kinski an, für Schlagerfans stürmt Michael Wendler die Tanzfläche, für Comedyfans tritt Franziska Traub ("Ritas Welt") an, für Fußballfans Thomas Häßler und Ulli Potofski.

Womit schon die Namen von fünf Topstars genannt wären – die auf keinen Fall Topfavoriten sind. Gewinnen wird keiner von ihnen – sagt HÖRZU. Denn um "Dancing Star 2016" zu werden, muss man gewisse Voraussetzungen erfüllen. Statistisch gesehen steht der Sieger schon fest, genauer: die Siegerin. Doch bevor HÖRZU dieses Geheimnis lüftet, geht es um die Erfolgsrezepte der Show:

Wie schafft es RTL, Millionen Menschen für die Tanzduelle zu begeistern?

Erfolgsformel 1: Große Gagen. RTL greift tief in die Tasche, um Stars aufs glatte Showparkett zu locken. Boris-Becker-Gattin Lilly soll 200.000 Euro eingestrichen haben, Carmen Geiss 135.000, Dschungelcamperin Larissa Marolt 120.000. Für solche Summen holten sich selbst angesagte Schauspielerinnen wie Minh-Khai Phan-Thi Blasen: "Ich frage mich jeden Sonntag, wenn ich wieder im Probenraum stehe, warum ich mir das antue." Antwort: Auch weil die Stars vertraglich dazu verpflichtet sind!

Erfolgsformel 2: Harte Verträge. Laut Geheimklausel darf RTL den Kandidaten "mindestens 50 Trainingsstunden" abverlangen. Sie müssen also länger als zwei Tage üben – gemeinsam mit ihrem Trainer. Denn natürlich will der Sender die ersten ge- oder missglückten Tanzversuche ausgiebig in hauseigenen Sendungen vermarkten, etwa in "Exclusiv" und "Explosiv". Wer sich drückt, darf sofort abtanzen – egal ob Hollywoodheld oder Soapsternchen.

Erfolgsformel 3: Kein Doping! Die Kandidaten dürfen weder "harte noch weiche Drogen konsumieren oder damit handeln". Damit entfällt auch jede Art des persönlichen "Dopings". Zudem dürfen die Stars auf ihrer Kleidung keine Werbung anbringen.

Erfolgsformel 4: Voller Einsatz. Stürze, Muskelkater, Rippenbruch – alles schon dagewesen. Und RTL hochwillkommen, denn die Missgeschicke treiben nicht nur den Stars Tränen in die Augen, sondern auch die Quote hoch. Durchhalten ist Pflicht – wobei der Star nicht unbedingt davon profitiert. Das zeigt der Fall Cathy Fischer, heute Gattin des WM-Helden Mats Hummels: 2015 brach sie sich eine Rippe, tanzte trotzdem tapfer weiter – und flog als Erste raus. Die Einschaltquoten aber waren grandios!

Erfolgsformel 5: Keine Geheimnisse. Seien es Gewicht oder große Gefühle: Auch intime Details der Kandidaten werden veröffentlicht. Bahnt sich auf dem Parkett eine Romanze an, wird sie üppig ausgeschlachtet. Bestes Beispiel: das Model Rebecca Mir, in "Germany’s Next Topmodel" einmal Zweitplatzierte, das 2012 von Woche zu Woche tiefer in die Arme des Profitänzers Massimo Sinató sank und ihn drei Jahre später auf Sizilien heiratete. Für Schlagzeilen gut sind auch abgetanzte Kilos von gewichtigen Stars wie Moritz A. Sachs, dem Klausi Beimer aus der "Lindenstraße", oder Maite Kelly, "Dancing Star" von Staffel vier.

Erfolgsformel 6: Beste Partner. Die Profitänzer bringen Schwung in die Show – und können die Chancen der Stars erhöhen: Christian Polanc, nun an der Seite von Nastassja Kinski, gewann bereits zweimal. Ebenso Isabel Edvardsson, diesmal Tanzdame von Michael Wendler.

Erfolgsformel 7: Besondere Gastgeber. Natürlich lebt die Show von den Eigenheiten ihrer Juroren, etwa von Joachim Llambis chronischem Sadismus. Oder der gereizten Stimmung zwischen den Moderatoren Sylvie Meis und Daniel Hartwich – und ihrem Versuch, diese ganz reizend wegzulächeln.

Wer diesmal siegt – Let's Dance Statistik

Wer diesmal siegt und warum Und wer wird nun "Dancing Star 2016"? HÖRZU lässt die Statistik sprechen und sagt vorher: Es siegt eher eine Frau als ein Mann (Verhältnis 6:2). Alter: zwischen 21 und 39 (älter war bislang kein Gewinner). Die besten Chancen haben deshalb Schauspielerin Jana Pallaske, Sängerin Victoria Swarovski und Sarah Lombardi, Zweite bei "DSDS". Wetten, dass? Let’s Dance!

Autor: MIKE POWELZ