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Lena präsentiert in "Unser Song für Deutschland" insgesamt zwölf Lieder.

Lena präsentiert in "Unser Song für Deutschland" insgesamt zwölf Lieder. Die Zuschauer stimmen ab, mit welchem Titel sie beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf antritt. / Fotos: © dpa

Im Gespräch mit HÖRZU

Lena startet bei "Unser Song für Deutschland"

Es ist eine kleine Sensation, die Stefan Raab und seinem Schützling Lena Meyer-Landrut gelang: Dank ihres Siegs beim "Eurovision Song Contest" wird der größte Musikwettbewerb der Welt nach 28 Jahren wieder in Deutschland ausgetragen. "Das wird ein Riesenfest", sagt Lena. "Ich dachte schon in Oslo: ,O Gott, da wird man ja verrückt!‘, aber ich glaube, Düsseldorf wird das noch mal toppen."

Lesen Sie auch: Lena erhält die GOLDENE KAMERA von HÖRZU.

Bereits kurz nach ihrem Triumph in Norwegen stand fest: Lena wird ihren Titel verteidigen. Jetzt dürfen die Zuschauer aus zwölf Songs jenen auswählen, mit dem sie am 14. Mai in Düsseldorf antritt. Dafür wird sie in drei Shows insgesamt 18-mal singen.

Ist das nicht ein bisschen viel Lena auf einmal? Die 19-Jährige hat mit dem Konzept kein Problem: "Ich glaube nicht, dass es ,drüber‘ wird", sagt sie zu HÖRZU. "Es geht ja in erster Linie um die Musik und nicht um mich. Und es passiert einiges mehr, als dass man zweieinhalb Stunden lang mein Gesicht zeigt."

Eine Jury aus Musikstars wird die Songs bewerten. Außerdem werden die Komponisten vorgestellt: Neben Raab und Songschreibern aus Schweden und den USA soll angeblich auch Guy Chambers einen Titel beisteuern, der schon "Angels" für Poptitan Robbie Williams schrieb.

Lena kann auf ein aufregendes Jahr zurückblicken: Mit ihrem Siegertitel "Satellite" stieg sie sogar in die australischen Charts ein, zum Jahresende gab es erste Preise, etwa die "1Live-Krone", die als Deutschlands größter Radio-Award gilt. Bei Google avancierte sie 2010 bundesweit zur am häufigsten gesuchten Person.

Privat verließ sie das "Hotel Mama" und bezog ihre eigenen vier Wände in Köln. "Ich bin völlig glücklich mit meiner Wohnung!", sagt sie. "Ich lebe auch nicht in einer Villa, in der ich mich einsam fühlen könnte. Und den Kühlschrank zu füllen, das schaffe ich gerade noch."

Derzeit nimmt Lena auch Gesangsunterricht, um ihre Stimme für die Konzerte zu trainieren: Im April geht sie auf Deutschlandtour. Dazu gesellen sich noch einige Bewährungsproben: Wie gut wird sich ihr nächstes Album verkaufen? Kann sie die Nörgler überzeugen, die lieber einen anderen Künstler nach Düsseldorf geschickt hätten? Gelingt es ihr, beim Vorentscheid ihren Stil weiter auszuloten? "Da probieren wir ein bisschen was aus, elektronische Sachen und ein paar soulige, akustische Nummern."

Eins ist sicher: 2011 wird für Lena ein Jahr der Entscheidungen.

Autor: Dirk Oetjen