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Antonio Banderas mit Gattin Melanie Griffith

Feierten in diesem Jahr 14. Hochzeitstag: Antonio Banderas und Melanie Griffith. - Foto © dpa Picture-Alliance GmbH

Latin Lover aus Hollywood

Happy Birthday, Antonio Banderas!

Antonio Banderas ist einer der bekanntesten spanischen Schauspieler (u. a. "Philadelphia", "Interview mit einem Vampir", "Desperado", "Evita"). Heute feiert der Latin Lover aus Hollywood seinen 50. Geburtstag. Der Ehemann von Schauspielkollegin Melanie Griffith (siehe Foto oben) wurde am 10. August 1960 in Malaga, Spanien, als José Antonio Domínguez Banderas geboren. Zunächst wollte er Fußballer werden, eine Verletzung verhinderte die Erfüllung dieses Traumes. Nach seiner Schulausbildung besuchte er die School of Dramatic Art in seiner Heimatstadt, ging nach dem Abschluss mit 19 Jahren in die Hauptstadt Madrid. Er wurde am renommierten spanischen Nationaltheater engagiert und machte sich in zahlreichen Theaterrollen einen Namen.

Hier wurde auch der unkonventionelle Regisseur und Drehbuchautor Pedro Almodóvar, ein wichtiges Mitglied der Movida, auf den jungen Banderas aufmerksam und vermittelte ihm seine erste Filmrolle in seinem Werk "Labyrinth der Leidenschaften" (1982). In Hollywood traten Banderas und Almodóvar erstmals 1988 gemeinsam mit der überdrehten Liebes- und Situationskomödie "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" in Erscheinung. Nachdem der Film für einen Oscar als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert wurde, packte Banderas seine Koffer und zog nach Los Angeles - und das, ohne ein Wort Englisch zu sprechen. Für seine Debüt-Rolle in "Mambo Kings" (1992) studierte er den Text phonetisch ein, ohne ihn wirklich zu verstehen. Die Sprache beherrscht er mittlerweile, sein unverwechselbar harter Akzent ist ihm geblieben. Dies kann er mitunter in Filmen gewinnbringend einsetzen - zum Beispiel als Synchronstimme des gestiefelten Katers in dem Animationsfilm "Shrek".

Der als treuer Ehemann geltende Antonio Banderas drehte an der Seite der attraktivsten Frauen. Mit Angelina Jolie wälzte er sich in dem Melodram "Original Sin" (2001) als kubanischer Plantagenbesitzer über die Laken. Mit Catherine Zeta-Jones duellierte er sich als Degenheld höchst erotisch in "Die Maske des Zorro" (1998). Und mit Popstar Madonna tanzte er als Arbeiter Che in der Musical-Verfilmung "Evita" einen Tango der feinsten Art. Immer wieder wird er für die Rollen eines spanischen Helden - wie die des "Zorro" - eingesetzt. Dies stört Banderas, wie er sagt, nicht. "Ich fühle mich in der Rolle ehrlich gesagt sehr wohl". An "Zorro" gefalle ihm besonders, dass er nicht perfekt sei und er ihn deswegen mit einer gewissen Ironie spielen könne. Schwierigkeiten habe er nur bei machen Actionszenen in "Die Legende des Zorro" (2005), der Fortsetzung des "Zorro"-Films von 1998, gehabt: "Die Knochen krachen heute anders als früher, und in der Apotheke bin ich schon lange Stammgast."

Seinen runden Geburtstag wird Banderas, der in diesem Jahr 14. Hochzeitstag mit Melanie Griffith hatte, nicht groß feiern. An dem Tag dreht er bereits mit Pedro Almodóvar "La piel que habito". "Vielleicht bringt Pedro einen Kuchen zum Set und wir trinken Champagner, aber eine Party gibt es nicht." Angst macht ihm das Älterwerden nicht: "Ich reiße eher Witze darüber, weil es mir nichts ausmacht."

Autor: Presseinformation / Sabine Fassbender