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Andreas Gabalier Die Volks-Rock-'n'-Roll-Show

Der Shootingstar Andreas Gabalier präsentiert im September 2014 seine erste eigene
Fernsehshow: "Gabalier - Die Volks-Rock-'n'-Roll-Show". - Foto: © BR/SRF/Michael Mey

Neue Samstagabendshow im Ersten

"Gabalier - Die Volks-Rock-'n'-Roll-Show"

Andreas Gabalier (29) ist der neue Stern am Himmel der Volksmusik. Seine Markenzeichen: Leder- statt Anzughose, Gel-Tolle statt Hansi-Hinterseer-Schnitt, "Oaschwockla" statt Schunkelei. Mit anderen Worten: Der "Bergbua" aus der Steiermark macht die Volksmusik jung und bekommt mit "Gabalier - Die Volks-Rock-'n'-Roll-Show" (Sa., 6.9., Das Erste, 20.15 Uhr, s. auch TV-Tipps rechts) seine eigene TV-Show.

Derzeit scheint er im Höhenflug – doch der Weg dahin war nicht leicht. Und geprägt von persönlichen Schicksalsschlägen: 2006 verlor Gabalier seinen Vater, 2008 seine Schwester – beide durch Suizid. Im Exklusivinterview mit HÖRZU verrät er, wie er die schwere Zeit überwand, was sein Erfolgsrezept ist und wie seine neue Samstagabendshow im Ersten aussehen wird.

Exklusivinterview mit Andreas Gabalier

HÖRZU: Liebe, Bergbauernromantik, Heimat – worum geht's in Ihrer ersten Samstagabend-TV-Show?

Andreas Gabalier: Im Mittelpunkt stehen ich und meine Herkunft. Für die Vorbereitung bin ich wochenlang durch die Welt gereist und habe mit dem Produktionsteam Dutzende Filme gedreht, in denen es um die Entstehungsgeschichte verschiedenster Lieder geht. Wir wollen erklären, wie der Volks-Rock-'n'-Roll von der hohen steirischen Bergwelt am Ennstal, wo meine Wurzeln liegen, die Welt erobert hat.

HÖRZU: Volks-Rock-'n'-Roll: Was soll das sein?

Andreas Gabalier: Der Begriff steht für eine Musikrichtung, die ich entwickelt habe, seit mich Bands wie Status Quo und die Scorpions in meinen Jugendjahren beeindruckten. Deren Stil fließt immer ansatzweise ein in die Machart meiner Lieder. Aber auch Volksmusik zählt zum Volks-Rock-'n'-Roll! Vor drei Jahren war es unentbehrlich, endlich einen Oberbegriff für all das zu finden, was meine Songs ausmacht. Seither ist der Begriff eine geschützte Marke.

HÖRZU: Auf welche Gäste freuen Sie sich in Ihrer Show besonders? Und warum?

Andreas Gabalier: Auf die Scorpions, Peter Kraus, Rea Garvey, The BossHoss und Status Quo. Außerdem kommen Überraschungsgäste. Teilweise singen wir gemeinsam, teilweise interpretieren wir Lieder ganz neu.

HÖRZU: Wie groß ist Ihre Lust, mal in der Jury einer Castingshow wie "DSDS" zu sitzen?

Andreas Gabalier: Von "DSDS" bin ich mehrfach angefragt worden. Doch zeitlich ist das nicht drin. Neben vielen Konzerten habe ich ja ein eigenes TV-Projekt! Um ehrlich zu sein, konzentriere ich mich auch lieber auf meine Musik, statt die Leistungen Dritter zu beurteilen. Solange es weiter so super läuft wie derzeit, sitze ich in keiner TV-Jury.

HÖRZU: Kürzlich warf man Ihnen vor, auf dem CD-Cover "Volks-Rock-'n'-Roller" erinnere Ihre Körperhaltung an ein Hakenkreuz, die Optik an Leni Riefenstahls Stil. Was sagen Sie dazu?

Andreas Gabalier: Mir geht es um ein normales Heimatgefühl. Vielleicht haben wir Steirer das etwas stärker im Blut. Ich singe gern über unsere Landschaft, Kultur und unsere Lebensqualität. Dass man das krampfhaft auf jede erdenkliche Art schlechtreden muss – dazu noch mit derartigen Vorwürfen –, das ist einfach traurig. Aber da stehe ich drüber.

HÖRZU: Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Andreas Gabalier: Ich bin authentisch und bleibe mir treu! In der Anfangszeit war es nicht leicht, einen Fuß ins Showgeschäft zu bekommen. Als ein Niemand eigene Lieder im steirischen Dialekt ins Radio und ins TV zu bekommen, war extrem hart – übrigens auch in Deutschland und Österreich. Doch nach einem langen Kampf wurde meine Musik endlich akzeptiert. Und, was noch wichtiger ist: von meinen Fans angenommen. Das ist das Größte!

Autor: Mike Powelz