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Das Umschalten kann beim Digitalfernsehen schon mal eine Sekunde dauern.

Das Umschalten kann beim Digitalfernsehen schon mal eine Sekunde dauern. / Foto: © Sony

Teil 2 der Serie

Fernseh-Wissen: die wichtigsten Fragen und Antworten

Gebühren, Technik, Programm: Im zweiten Teil unserer Serie mit den wichtigsten Fragen zum Fernsehen finden Sie noch mehr interessante Infos zu dem Medium, das die Deutschen am liebsten nutzen.


Lesen Sie auch:

Teil 1 der Serie: Fernsehen - die wichtigsten Fragen und Antworten


11 Welches ist der größte Sender in Deutschland?

Nach der Anzahl der Mitarbeiter ist das der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in Köln, der ein Fernseh- und fünf Radioprogramme ausstrahlt. Einschließlich der Verwaltung sind dort rund 4500 Menschen fest und 18.000 frei beschäftigt. Den größten Umsatz macht allerdings die Mediengruppe ProSiebenSat.1 mit mehr als 3,5 Milliarden Euro pro Jahr. Der WDR bringt es auf 1,35 Milliarden Euro.

12 Lohnt sich HDTV für mich?

Sie legen Wert auf hohe Bildqualität? Dann sollten Sie nicht auf das sogenannte HDTV verzichten! Das hochauflösende Fernsehen liefert eine viermal höhere Schärfe als die herkömmliche Standardauflösung. Bei Sportübertragungen, Filmen oder Dokumentationen sorgt das für erstaunlich detaillierte Bilder. Voraussetzung für HDTV ist aber der Digitalempfang über Kabel oder Satellit.

13 Plasma, LCD oder LED: Was unterscheidet die Flachbildschirme?

Tatsächlich gibt es zwischen den Flachbildschirmen der diversen Technologien immer noch Unterschiede – aber sie werden kleiner. Faustregel: Plasmageräte bieten die besten Farben, kosten etwas mehr und verbrauchen etwas mehr Strom. LCD-Geräte sind günstiger. Und LED-Fernseher sind genau genommen LCDs mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Dadurch sind sie noch dünner und verbrauchen wenig Energie.

14 Wo laufen die besten Nachrichten?

Laut einer HÖRZU-Umfrage im Mai vergangenen Jahres strahlt Peter Kloeppel von "RTL Aktuell" die höchste Kompetenz aus. Das bescheinigten ihm 33 Prozent der 1001 Befragten. Auf Platz zwei: das "heute-journal" des ZDF mit Claus Kleber, den 21 Prozent für den Moderator mit der größten Sachkenntnis halten. Tom Buhrow von den ARD-"Tagesthemen" landet mit 17 Prozent auf Rang drei.

15 Warum sind manche Sendungen nur kurze Zeit im Internet abrufbar?

Das ist das Ergebnis eines Streits zwischen den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sendern und den Privatkanälen. Letztere erreichten, dass im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt ist, wie lange Sendungen von ARD, ZDF und den Dritten im Internet abrufbar sein dürfen – die meisten nur sieben Tage lang. Berichte über Großereignisse müssen sogar schon nach einem Tag aus den Mediatheken gelöscht werden. Nur bestimmte Dokus werden bis zu einem Jahr lang online angeboten.

16 Warum läuft im TV manchmal etwas anderes, als die HÖRZU ankündigt?

Für das Fernsehprogramm in der HÖRZU bereitet Deutschlands größte Programmredaktion die Informationen der TV-Sender für Sie auf. Weil die sich aber gegenseitig Zuschauer abjagen wollen, gibt es jede Woche rund 700 Änderungen des ursprünglichen Programms. So wird etwa ein toller Spielfilm auf die Sendezeit verschoben, in der auf einem anderen Kanal eine große Show läuft. Die meisten Änderungen werden berücksichtigt, allerdings ist das nur möglich, solange Ihre HÖRZU noch nicht gedruckt ist.

17 Warum gibt es so viele Wiederholungen?

Dabei geht es den Sendern in erster Linie darum, Geld sinnvoll auszugeben. Erstausstrahlungen sind teuer, die Kanäle gehen deshalb sparsam damit um. Vor allem im Sommer, wenn weniger Zuschauer einschalten oder bei der Konkurrenz Quotenhits laufen. Im Juni, als ARD und ZDF die Europameisterschaft übertrugen, kamen etwa bei Sat.1 laut einer Untersuchung des Online-Medienmagazins www.dwdl.de 87 Prozent des Programms aus der Konserve. Im September startete der Privatsender viele Eigenproduktionen – der Anteil der Wiederholungen sank auf 40 Prozent.

18 Warum dauert das Umschalten heute so lange?

Beim Digitalfernsehen kann schon mal eine Sekunde vergehen, bis der nächste Sender erscheint. Grund: Die Daten werden komprimiert (also verdichtet) übertragen, und der Fernseher muss sie erst einmal "auspacken". Viele Sender verschlüsseln außerdem ihr Programm, etwa beim Kabel-TV. Es kostet Zeit, es wieder zu entschlüsseln.

19 Wie viel Werbung dürfen ARD und ZDF zeigen?

Laut Rundfunkstaatsvertrag dürfen ARD und ZDF an Sonn- und bundesweiten Feiertagen keine Werbespots zeigen, an den anderen Tagen nur bis 20 Uhr. Pro Stunde sind höchstens zwölf Minuten Werbung erlaubt, in den Dritten Programmen ist sie untersagt.

20 Warum läuft jetzt immer so viel Fußball im Fernsehen?

Tatsächlich hat Fußball nur einen Anteil von fünf bis acht Prozent am Programm von ARD und ZDF. Laut ARD nimmt der Anteil der Sportberichterstattung zudem seit Jahren ab. Andererseits garantieren etwa Länderspiele hohe Einschaltquoten und sind für Sender finanziell weniger riskant als selbst produzierte Filme oder Serien.

Autor: Michael Fuchs