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Menowin Fröhlich hat das DSDS-Finale verloren.

Menowin Fröhlich hat das DSDS-Finale verloren, Foto: © RTL / Stefan Gregorowius

Mehrzad Marashi ist neuer Superstar

DSDS: Menowin Fröhlich nur Zweiter

Große Enttäuschung beim Finale von "Deutschland sucht den Superstar": Obwohl der Ingolstädter Menowin Fröhlich (22) das Saalpublikum und die Jury hellauf begeisterte, hat überraschend Konkurrent Mehrzad Marashi (29) den Superstar-Titel gewonnen. Der Hamburger hatte selbst nicht mehr mit einem Sieg gerechnet und sein Gesicht bei Marco Schreyls Urteilsverkündung wohlweislich hinter seiner Hutkrempe verborgen.

Der Moderator bewies wenig Taktgefühlt und gratulierte dem am Boden zerstörten Menowin Fröhlich zum zweiten Platz, den dieser nicht im geringsten verdient hat. Die Jury, bestehend aus Dieter Bohlen, Volker Neumüller und Gast-Jurorin Sylvie van der Vaart - Ersatz für die in L.A stecken gebliebene Nina Eichinger - hatte Menowin eindeutig zum Sieger des Abends erklärt. Sein virtuoses Talent demonstrierte der 22-Jährige besonders eindrucksvoll bei seinem Lieblingssong aus den Mottoshows, "Billie Jean" von Michael Jackson, den er auf ganz eigene Art interpretierte. Dieter Bohlen reagierte begeistert: "Ich wusste gar nicht, dass wir heute Silvester haben. Aber das war der Knaller!"

Für Mehrzad Marashi reichte es zwar zum Superstartitel, ein Feuerwerk der Begeisterung konnte er aber nicht entfachen. Nach seinem ersten Song "Endless Love" von Lionel Richie lobte ihn Chefjuror Dieter Bohlen als einen guten "Handwerker", auf den immer Verlass sei. Auch nach der Entscheidungsverkündung hatte Bohlen wenig Schmeichelhaftes über den DSDS-Sieger zu sagen. Auf die Frage von Moderatorin Frauke Ludowig, warum Mehrzad wohl vom Publikum gewählt worden sei, antwortete Bohlen, das läge "an seinem Fleiß".

Fleiß und Verlässlichkeit: Das sind zwar bekannte deutsche Tugenden, aber was haben sie mit guter Musik zu tun? Gute Musik geht ins Herz, ist leidenschaftlich, ehrlich - und manchmal auch unberechenbar. Wie DSDS-Zweiter Menowin Fröhlich. Ihm nimmt man jede Note ab. Bei Superstar Mehrzad Marashi hingegen klingt Dieter Bohlens Siegersong "Don't Believe" wie austauschbares Popgedudel. Und ebenso schnell wird er auch wieder vergessen sein*.

(*Dies ist die subjektive Meinung der Redaktion.)

Autor: Jana Mareike von Bergner