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Die DSDS-Finalisten Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich

Die DSDS-Finalisten Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich, Foto © RTL / Stefan Gregorowius

Menowin Fröhlich gegen Mehrzad Marashi

DSDS: Das große Finale

Am Samstag, den 17. April, geht es bei "Deutschland sucht den Superstar" (20.15 Uhr, RTL) für die beiden Finalisten Mehrzad Marashi (29) und Menowin Fröhlich (22) um alles oder nichts. Aus den einstigen Freunden, die beim Casting in der Karibik noch fröhlich gemeinsam am Strand sangen, sind längst erbitterte Konkurrenten geworden. Den Sieg will keiner verschenken, und bei dem hauchdünnen Abstand zwischen den Sängern könnte jeder noch so kleine Fehler fatale Konsequenzen haben. Für beide ist die siebte Staffel von DSDS die zweite - und vermutlich letzte - Chance, von ihrer Musik zu leben.

Der 29-jährige Hamburger Mehrzad Marashi brachte bereits vor 2006 eine Single unter dem Künstlernamen "Marasco" heraus: "She´s Gone", ein Remake des Patrick-Swayze-Welthits "She´s like the Wind". Der Erfolg blieb aus, und Mehrzad stand wieder ohne Plattenvertrag da. Zuletzt lebte der Fachabiturient, der bereits mit einer Karaoke-Bar in Hamburg pleite ging, von Hartz IV.

Als es im Halbfinale für ihn eng wurde - die Jury, bestehend aus Volker Neumüller, Nina Eichinger und Dieter Bohlen kritisierte seine unglückliche Songauswahl - griff Mehrzad tief in die emotionale Trickkiste: Zunächst führte er seine Erkältung als Grund für seinen ersten eher mäßigen Auftritt mit "End Of The Road" an. Seinen zweiten Song "Runaway" widmete er seinem tödlich verunglückten Bruder, was er - als Moderator Marco Schreyl nicht darauf reagierte - noch ein zweites Mal erwähnte. Nach zwei eher durchschnittlichen Auftritten gelang es Mehrzad Marashi mit seinem dritten Song, "Ich kenne nichts" von Xavier Naidoo, die Jury doch noch zu überzeugen. Trotzdem legte er emotional noch einen drauf und machte seiner Freundin Denise, mit der er seinen vier Monate alten Sohn Shahin hat, vor laufender Kamera einen Heiratsantrag.

Auf solche Spielchen lässt sich Konkurrent Menowin Fröhlich aus Ingolstadt gar nicht erst ein. Dabei hat auch der 22-Jährige all seine Hoffnungen auf DSDS gesetzt - und das bereits zum zweiten Mal. In der dritten Staffel galt der damals 17-Jährige bereits als Favorit, musste aber eine Haftstrafe antreten und seinen Traum vom Superstar aufgeben. Vorerst. Über seine zweite Chance bei DSDS sagt Menowin: "Davon habe ich nachts in meiner Zelle geträumt". Noch wichtiger als die Musik sind dem leidenschaftlichen Sänger seine drei Kinder Joel (3 Jahre), Jiepen (19 Monate) und Geneve (6 Monate). Auch für sie möchte er gewinnen. Sein größter Wunsch: ein kleines Reihenhaus mit Garten, in dem er gemeinsam mit seinen Kindern leben kann.

Nachdem er beim Viertelfinale mit Texthängern patzte, entschuldigte sich Menowin bei seinen Fans und wetzte die Scharte im Halbfinale mehr als aus. Mit seinen drei Songs "No Matter What", "You Are The Sunshine Of My Life" und "I Swear" gelang es ihm, die Jury zu begeistern und Pop-Titan Dieter Bohlen zu der Äußerung hinzureißen: "Ich habe schlechte Neuigkeiten - für deine Konkurrenz. Menowin is back!"

Tatsächlich versteinerten die Gesichter von Mehrzad Marashi und Manuel Hoffmann (19) in dem Maße, in dem Menowin gelobt wurde. Nicht ganz zu Unrecht, denn am Ende der Show musste Manuel DSDS verlassen. Nun hat er angekündigt, seine Fans für Mehrzad mobilisieren zu wollen. Ob es damit für den 29-Jährigen reichen wird?

Ein Gewinner steht jedenfalls jetzt schon fest: Chefjuror Dieter Bohlen. Sein Song "Don’t Believe", den er ursprünglich für Daniel Schuhmacher, den Superstar 2009, geschrieben hat, erscheint kommende Woche als Siegertitel bei Sony Music. Fragt sich nur, wer auf dem Cover zu sehen sein wird...

Die Songs der Kandidanten im DSDS-Finale:

Mehrzad Marashi (29)
Herzenssong: Endless Love – Lionel Richie
Staffelhighlight: Fresh – Kool & The Gang
Siegertitel: Don’t Believe

Menowin Fröhlich (22)
Herzenssong: That’s What Friends Are For - Dionne Warwick & Friends
Staffelhighlight: Billie Jean - Michael Jackson
Siegertitel: Don’t Believe

Autor: Jana Mareike von Bergner