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Steffen Henssler in Die Steffen Henssler Challenge

Starkoch Steffen Henssler moderiert die neue Kochshow "Die Steffen Henssler
Challenge". - Foto: © RTL / Guido Engels

Neue Spielshow

"Die Steffen Henssler Challenge"

Steffen Henssler lässt Promis gegeneinander antreten und testet ihr Wissen rund um Ernährung und Kochen.

Worum geht es?

Zwei prominente Gäste treten mit ihren Teams gegeneinander an. Als "Teamcaptains" sind das bei der Premiere Moderatorin und Model Johanna Klum sowie Comedian Atze Schröder. Für jede Runde rekrutieren sie ihre Mitspieler direkt aus dem Studiopublikum. Mal ist Schnelligkeit gefragt, mal Stärke, mal fundiertes Quizwissen – stets aber dreht sich alles um die Themen Essen und Ernährung.

Starkoch Steffen Henssler ("Der Restauranttester", RTL) mixt als Gastgeber alle Showzutaten und stellt die Kandidatenteams auf die Probe.

Was ist das Besondere?

Die Vielfalt! Neben spannenden Spielen wie "Ravioli falten" gehören Reportagen zum Rezept. Steffen Henssler ist als Experte weltweit unterwegs, berichtet über Entenmuschelfischer im Atlantik und Kochkunst in China.

Interview mit Steffen Henssler

Er hat alles richtig gemacht: Steffen Henssler bekommt bei RTL in dieser Woche gleich zwei neue Formate. Der 41-Jährige moderiert die "Steffen Henssler Challenge" (siehe o.) und hat für die vierteilige Doku "Henssler hinter Gittern" Inhaftierten der JVA Bremen das Kochen beigebracht. Er ist gefragt wie nie.

HÖRZU: Können Sie gut Nein sagen?

Steffen Henssler: Sehr gut sogar. Erst kürzlich habe ich ein Angebot eines Privatsenders abgelehnt. Durch meine beiden Restaurants bin ich eben unabhängiger als andere und habe das Glück, das zu machen, was mir Spaß macht.

HÖRZU: Trotzdem machen Sie mehr, als in jeden normalen Terminkalender passt. Was reizt Sie so am Fernsehen?

Steffen Henssler: TV-Koch Rainer Sass hat mich in die NDR-Kochshow geholt. Das war mein erster Auftritt. Als die Kamera anging, passierte etwas in mir – es hat so Laune gemacht, ich hatte einfach Spaß. Und es wurde immer lustiger. Außerdem ist die Kamera ein Türöffner: Ich komme an Orte, die ich sonst niemals sehen würde.

HÖRZU: Für RTL sind Sie sogar ins Gefängnis gegangen. Wie war das?

Steffen Henssler: Das war sehr spannend. Wann hat man sonst die Chance, den Alltag in einer JVA zu erleben? Das ist eine Welt für sich: Man ist nie frei, ich hatte immer einen Beamten an meiner Seite. Eine Nacht habe ich in einer Zelle geschlafen. Ich wollte spüren, wie es sich anfühlt. Es ist sehr beklemmend.

HÖRZU: RTL hat offenbar viel mit Ihnen vor. Vorher waren Sie jahrelang beim ZDF zu Hause. Wie kommt so ein Senderwechsel zustande?

Steffen Henssler: Ich habe gespürt, dass ich eine Veränderung brauche und dass nach drei Jahren "Topfgeldjäger" Zeit für etwas Neues ist. RTL hat Talent in mir gesehen und konnte sich neue Dinge mit mir vorstellen. So ein Schritt ist natürlich ein Risiko. Dass der Wechsel so gut klappt, hätte ich nie zu träumen gewagt.

HÖRZU: Woher kommt Ihre Lust auf Neues? Was ist Ihr Antrieb?

Steffen Henssler: Ich glaube, das hängt mit meiner Kindheit zusammen. Als ich neun Jahre alt war, starb meine Mutter an Krebs. Darunter habe ich sehr gelitten. Es hat mir hart vor Augen geführt, wie schnell das Leben zu Ende sein kann. Deshalb will ich viel ausprobieren, lasse keine Chance aus. Die Möglichkeiten, die ich bekomme, begreife ich als Glück.

Autor: Interview: Mirja Halbig