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Der Pathologe Mörderisches Dublin

Gabriel Byrne spielt den verschrobenen Pathologen Quirke.
Foto: © BBC/Steffan Hill

Dreiteiler im Ersten

"Der Pathologe – Mörderisches Dublin"

Die Rolle des introvertierten Spezialisten für menschliche Abgründe steht ihm gut: Das hat Gabriel Byrne als Therapeut in der HBO-Serie In Treatment bewiesen. Im Dreiteiler "Der Pathologe – Mörderisches Dublin" kümmert sich der gebürtige Ire nun als schrulliger Mediziner Quirke um Ungereimheiten in Todesfällen.

Irland in den späten 1950er-Jahren. Wo andere lieber keinen Fuß hineinsetzen, fühlt sich Pathologe Quirke besonders wohl: Im Leichenschauhaus des Dubliner Holy Family Hospitals hat er seine Ruhe: Hier verbringt Quirke, auch scherzhaft "Dr. Tod" genannt, viel lieber seine Zeit als in Gegenwart lebendiger Menschen. Doch dann gibt es Ungereimtheiten im Todesfall einer jungen Wöchnerin.


TV-Tipp

So. 24.8.: "Der Pathologe - Mörderisches Dublin", dreiteilige BBC-Verfilmung mit Gabriel Byrne, immer sonntags um 21:45 Uhr, Das Erste (s. auch TV-Tipps rechts)


"Der Pathologe" deckt finstere Machenschaften auf

Warum studiert der angesehene Chef der Geburtsklinik mitten in der Nacht die Akte der kürzlich verstorbenen jungen Mutter? Warum gibt es nirgendwo ein Grab für das angeblich tot geborene Kind der Unglücklichen? Um Antworten zu finden, muss Eigenbrötler Quirke das Untergeschoss des Hospitals verlassen. Dabei kommt er finsteren Machenschaften auf die Spur. Nicht nur seine eigene Familie spielt dabei eine unrühmliche Rolle. Auch die katholische Kirche scheint darin verwickelt zu sein.

Romanvorlage von Benjamin Black

Dunkle Geheimnisse, finstere Vorahnungen: "Der Pathologe – Mörderisches Dublin" zeichnet ein düsteres Bild Dublins in der Nachkriegszeit. Mit diesem Noir-Krimi startet Das Erste eine dreiteilige BBC-Filmreihe nach den Bestsellern von Benjamin Black: ein Pseudonym des prominenten irischen Schriftstellers und Kritikers John Banville. Gabriel Byrne überzeugt als gebrochener Charakter: ein Mediziner, der gern einmal tief ins Glas schaut, dabei aber nie die Haltung verliert.


Autor: Antje Heidböhmer / Pressematerial