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Schauspieler Robin William ist tot

Komiker mit Tiefgang: Schauspieler Robin Williams ist tot.
Foto: Getty Images / Joel Robine

Zum Tod von Robin Williams

Der Captain ist von Bord gegangen

Er beherrschte Komik und Tragik wie kein zweiter: Schauspieler Robin Williams hat viele Menschen berührt. In der Nacht zum Dienstag wurde der 63-Jährige tot in seinem Haus bei San Francisco aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen hat sich Williams, der offenbar schon länger unter Depressionen litt, das Leben genommen.

Was bleibt ist die Erinnerung: an sein bittersüßes Lächeln und an die vielen Filme, in denen Robin Williams Zuschauer auf der ganzen Welt zum Lachen und zum Weinen brachte. Die Bandbreite war groß: vom Kindermädchen mit falscher Perücke und Busen in „Mrs. Doubtfire“ über den liebenswerten Obdachlosen in „König der Fischer“ bis zum kompromisslosen Lehrer John Keating, der in „Der Club der toten Dichter“ auf den Tisch stieg. „Oh Captain, mein Captain“: Dieser Ausruf wird für viele immer mit dem Bild von Robin Williams verbunden bleiben.


Programmänderungen zum Tod von Robin Willimas:

Tele 5 strahlt am Mittwoch, 13. August, um 20.15 Uhr die Komödie "The Birdcage - ein Paradies für schrille Vögel" von 1996 aus.

Das ZDF sendet am Mittwoch, 13. August 2014, um 23.45 Uhr den amerikanischen Spielfilm "Insomnia - Schlaflos" von 2002.

Das Erste ändert am Donnerstag, 14. August 2014, das Programm und zeigt um 0.35 Uhr den Spielfilm "Zeit des Erwachens".

ZDFneo sendet am Freitag, 15. August 2014, drei Spielfilme mit dem beliebten Darsteller: Um 20.15 Uhr steht der Film "Good Will Hunting" aus dem Jahr 1997 auf dem Programm, um 22.10 Uhr folgt "Insomnia - Schlaflos" aus dem Jahr 2002 und anschließend, um 24.00 Uhr, "The Big White - Immer Ärger mit Raymond" aus dem Jahr 2005.


Von "Mork vom Ork" bis zum Oscar-Preisträger

International bekannt wurde Robin Williams erstmals durch seine Hauptrolle in der Science Fiction Sitcom "Mork vom Ork", in der er einen Außerirdischen spielte, der das Verhalten der Menschen studieren sollte. Den Höhepunkt seines Schaffens erreichte er schließlich in den 90er-Jahren. Für die Darstellung des Psychotherapeuten in "Good Will Hunting" erhielt er 1998 den Oscar für die beste Nebenrolle.

Kein Glück mit "The Crazy Ones"

Dreimal war er außerdem als bester Hauptdarsteller für den Filmpreis nominiert: für "Good Morning, Vietnam", "Der Club der toten Dichter" und "König der Fischer". Zuletzt war es ruhiger um den Hollywood-Schauspieler geworden. Im Kinofilm "Der Butler" trat er 2013 in einer Nebenrolle als Dwight D. Eisenhower auf. Die Fernsehserie "The Crazy Ones", in der Williams an der Seite von Sarah Michelle Gellar einen Werbemanager spielte, wurde im Mai 2014 nach nur einer Staffel abgesetzt.

Barack Obama kondoliert

US-Präsident Barack Obama würdigte Williams in einem Statement, in dem er auf einige seiner Rollen anspielt: "Robin Williams war Soldat, Arzt, Genie, Nanny, Präsident, Professor, ein lärmender Peter Pan und alles dazwischen." Zahlreiche Stars wie Kevin Spacey, Goldie Hawn und Steve Martin äußerten sich auf Twitter und Facebook ebenfalls schockiert über Williams‘ plötzlichen Tod.

Autor: Antje Heidböhmer