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Rach undercover

In "Rach undercover" testet der Starkoch die Qualität von Restaurantkritiken im Internet.
Foto: © RTL/Stefan Gregorowius

Starkoch in geheimer Mission

Christian Rach packt aus - in "Rach undercover"

Der Starkoch Christian Rach geht vom ZDF zurück zu RTL und testet dort wieder Restaurants. Diesmal "undercover". Köstlich!

Testesser ohne Promi-Bonus

Für jede Folge seiner neuen Sendung "Rach undercover" (Mo., 14.9., RTL, 21.15 Uhr) verwandelt er sich bis zur Unkenntlichkeit. Inkognito will er prüfen, was hinter teils herben Restaurantkritiken auf Internetportalen wie Trip-Advisor oder Yelp steckt.

Wer Christian Rach in diesen Tagen trifft, spürt seine neue Energie. Wenn er spricht, wirbeln seine Hände wieder wild durch die Luft, im Gesicht trägt er ein euphorisches "Ich bin wieder da!"-Lächeln.

Rückkehr zu RTL

Nach seinem Wechsel von RTL zum ZDF war es in den vergangenen zwei Jahren etwas ruhiger um den Star geworden. So richtig angekommen wirkte er beim Zweiten nie. "Ich glaube, dass ich mit meinen Stärken und meiner Art im Privatfernsehen besser aufgehoben bin. Da habe ich größere Freiheiten", sagt der 58-Jährige. "Ich muss raus in die freie Wildbahn, mit Leuten interagieren können, ohne Drehbücher." Das ZDF hatte ihn auch als Showmoderator eingesetzt. Er scheue zwar nicht die große Bühne, aber es gebe da sicher Bessere als ihn, sagt Rach.

Rach testet die Qualität von Restaurantkritiken im Internet

Das neue Format scheint dem Koch bestens zu schmecken. In "Rach undercover" nimmt er sich jene Restaurants vor, die in Online-Bewertungsportalen erstaunlich widersprüchliche Kritiken bekommen: teils überschwängliche, teils vernichtende. Rach fragt sich: "Wie kann es sein, dass etwa eine Gastronomie am Bodensee 28 sehr gute Kritiken hat und 32 ungenügende?"

Vier Lokale nimmt er unter die Lupe, im Norden, Süden, Osten und Westen der Republik. Er trifft den Wirt, holt die Kritiker vor die Kamera, besucht die Restaurants schließlich undercover: mit Brille oder Bart, mal schlank mit schöner Frau an der Seite, mal in einer Runde von Arbeitskollegen. Jede Verwandlung dauert etwa fünf Stunden. Das Ganze wird mit versteckter Kamera gefilmt. Anschließend kommt es zum großen Finale: Rach bewegt die Kritiker, mit ihm gemeinsam das Restaurant zu besuchen.

Sein Fazit: "Die Bewertung im Netz ist manchmal sehr aufgeplustert. Und sie wurde meist nur im Internet geäußert, selten schon beim Besuch. Dabei sind viele Wirte offen, wenn jemand etwas auszusetzen hat."

Rachs Pläne für 2016

Muss sich Kollege Steffen Henssler nun Sorgen machen, dass Rach es wieder auf seine alte RTL-Sendung, den "Restauranttester", abgesehen hat? Nein. Der Starkoch schaut nach vorn: "Wir sind in Planung für ein weiteres neues Format, das im nächsten Jahr kommen soll." Vorab verrät Rach nur so viel: "Es dreht sich wieder um Restaurants. Und natürlich um gutes Essen."

Autor: Mirja Halbig