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Tag der Deutschen Einheit im TV

25 Jahre Wiedervereinigung

5 TV-Tipps zum Tag der Deutschen Einheit

25 Jahre Wiedervereinigung spiegeln sich am Tag der Deutschen Einheit auch im TV-Programm wider. Wir haben die Highlights am 3. Oktober für Sie zusammengestellt.

"Bornholmer Straße" (20:15 Uhr, Das Erste)
Tragikomödie von Regisseur Christian Schwochow, prominent besetzt mit Charly Hübner, Milan Peschel und Ulrich Matthes. Günther Schabowski verkündet am 9. November 1989, dass alle DDR-Bürger ab sofort die Reisefreiheit erhalten. Harald Schäfer, Leiter des Grenzübergangs Bornholmer Straße, erfährt dies durch eine Fernsehübertragung in der Kantine.


Schäfer ist befremdet, denn er ist überzeugt von seinem Staat, der DDR. Und er fragt sich, was aus Schabowskis Mitteilung folgt. Als diensthabender Oberstleutnant braucht Schäfer Anweisungen für die weiteren Grenzkontrollen. Doch während sich immer mehr Ausreisewillige vor dem Schlagbaum sammeln, tauchen sämtliche Vorgesetzte Schäfers und sogar die zuständigen Ministerien ab. Schäfer erhält keine Antworten. Die immer kafkaeskeren Situationen bringen seine Überzeugungen ins Wanken. Als die Stimmung am Schlagbaum in einen Gewaltausbruch zu eskalieren droht, fällt Schäfer auf eigene Faust die mutige Entscheidung, den Grenzübergang zu öffnen.

"Barbara" (22.05 Uhr, 3sat)
Preisgekröntes DDR-Drama: "Barbara" von Christian Petzold erhielt 2012 den Deutschen Filmpreis "Lola in Silber" für den besten Spielfilm und den "Silberner Bär" für Regie bei der Berlinale 2012.

Sommer 1980, DDR: Barbara (Nina Hoss) hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird die Ärztin strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Vorbereitung ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit. Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr.


Barbara arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre - aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

"B-Movie - Das wilde West-Berlin der 80er Jahre" (21.50 Uhr, Arte)

Arte beleuchtet zum Jubiläum der deutschen Einheit die musikalische Szene von West-Berlin, rückt aber genauso gewöhnliche ostdeutsche Jugendliche im Jahr 1989 in den Vordergrund. "B-Movie" ist ein Dokumentarfilm über Musik, Kunst und Chaos im wilden West-Berlin der 1980er-Jahre.

Bevor der Eiserne Vorhang fiel, tummelten sich hier Künstler und Kommunarden, Hausbesetzer und Hedonisten jeder Couleur. Die eingemauerte Stadt war ein kreativer Schmelztiegel für Sub- und Popkultur, geniale Dilettanten und Weltstars. "B-Movie" erzählt die letzte Dekade der geteilten Stadt, von Punk bis zur Love Parade, mit authentischem Filmmaterial und Originalinterviews. Im Anschluss ist die Doku "Bäm Bäm Westbam! Der DJ und die Macht der Nacht" zu sehen.

"Wir wollten aufs Meer" (20.15 Uhr, EinsFestival)

Spielfilm von 2012: Im Jahr 1982 kommen die Freunde Cornelis (Alexander Fehling) und Andreas (August Diehl) als Werftarbeiter nach Rostock. Der Rostocker Hafen ist der einzige internationale Hafen der DDR und beide jungen Männer träumen davon, bald als Matrosen der Handelsmarine die ganze Welt zu bereisen. Doch die erhoffte Beförderung bleibt auch nach drei Jahren aus. Frustriert lassen Cornelis und Andreas sich von der Staatssicherheit anwerben. Sie sollen ihren Freund Matze (Ronald Zehrfeld) bespitzeln, der als Vorarbeiter auf der Werft arbeitet.


Matze hat sich durch seine eigensinnige Haltung verdächtig gemacht. Man vermutet, dass er die Republikflucht plant. Das Drama erzählt die bewegende Geschichte zweier Freunde, die durch das menschenverachtende System der DDR-Diktatur zu erbitterten Feinden gemacht werden. Fast fünf Jahre lang recherchierten die Drehbuchautoren, um ein authentisches Bild vom Leben in der DDR zu zeichnen. Die Hautpdarsteller Alexander Fehling, Ronald Zehrfeld und Rolf Hoppe wuchsen selbst in der DDR auf.

"Der Quiz-Champion - Deutschland Special" (20.15 Uhr, ZDF)

Mit einem "Deutschland-Special" feiert "Der Quiz-Champion" mit Johannes B. Kerner 25 Jahre Deutsche Einheit. Kluge Köpfe treten gegen prominente Experten an. Wer weiß mehr über Deutschland? Die Deutschland-Experten sind: Bastian Pastewka Bastian Pastewka (Film/Fernsehen), Katarina Witt (Sport), Michael Kessler (Erdkunde), Hubertus Meyer-Burckhardt (Literatur) und Prof. Guido Knopp (Zeitgeschichte). Kann jemand diese Experten schlagen und 100 000 Euro gewinnen?

Autor: AnHei