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1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges

"1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges": Alle lieben Inge. Foto: ZDF / Per Arnesen

TV-Saga aus Dänemark

"1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges"

Mit einem Budget von 23 Millionen Euro, 160 Darstellern und 6000 Statisten ist es die bislang aufwändigste TV-Produktion Dänemarks: "1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges" erzählt eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des ersten der drei deutschen Einigungskriege (ab Do., 11.6., 20.15 Uhr, Arte, s. auch TV-Tipps rechts).

Peter, Laust und die schlagfertige Gutsverwaltertocher Inge wachsen glücklich und behütet auf dem Land auf. Die beiden Brüder und das Mädchen verbindet eine tiefe Freundschaft. Doch langsam aber sicher gerät die Idylle in Gefahr. In Kopenhagen beginnt man von der Annexion Schleswigs zu sprechen. Besonders der Politiker und Theologe Monrad treibt die Pläne voran und lässt es so auf einen Krieg mit Preußen und dem Deutschen Bund ankommen. Peter und Laust gehen schließlich zum Militär und lernen die Schrecken des Krieges kennen, und auch ihre Dreiecksbeziehung mit Inge bleibt nicht sorgenfrei. Durch die Wirren an der Front werden sie getrennt.

"1864": Eine Liebe in unruhigen Zeiten

Eingebettet ist die historische Liebesgeschichte in eine Rahmenhandlung: 150 Jahre später steht die junge Claudia vor einem Scherbenhaufen. Sie hat ihren Bruder im Afghanistan-Krieg verloren, die Familie ist zerrüttet. Aus Verzweiflung akzeptiert sie den Job als Haushaltshilfe im Herrenhaus eines alten Barons. Dort findet sie Inges Tagebuch und beginnt dem Baron vorzulesen. Gemeinsam tauchen sie in die Vergangenheit ein, mit der sie mehr verbindet, als sie zunächst ahnen.

Prominente dänisch-deutsche Besetzung

Bei der Besetzung fährt "1864" alles auf, was die dänische Schauspielszene zu bieten hat: darunter Lars Mikkelsen, der zuletzt in der Serie "The Team" zu sehen war, oder auch Pilou Asbæk, der hier an der Seite einiger seiner Schauspielkollegen aus "Borgen – Gefährliche Seilschaften" mitspielt. Den deutschen Schauspielern bleiben die Uniformrollen vorbehalten: Hans-Michael Rehberg ist als Friedrich von Wrangel, Rainer Bock als Bismarck und Heikko Deutschmann als Helmuth Johan von Moltke mit dabei. Dieter Montag spielt König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen.

Regisseur und Autor Ole Bornedal wurde 1994 mit dem Thriller "Nightwatch" international bekannt. Zwanzig Jahre später landete er mit "1864" nun erneut einen großen Erfolg in seinem Heimatland. Die Serie lief dort zum 150. Jahrestag des Kriegsendes im Herbst 2014. Arte zeigt jeweils bis zu drei Folgen der achtteiligen Serie am Stück, danach ist "1864" in der Arte Mediathek zu sehen.


Video: Trailer zu "1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges" (Quelle: Youtube)




Autor: AnHei