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Sonntag / 08:30 / WDR
Westart
Kulturmagazin D 2018 40 Min.
Beschreibung

Kunst im Transit: Ausstellung von Haegue Yang im Museum Ludwig in Köln: Sie stammt aus Seoul, lebt in Berlin und stellt in der ganzen Welt aus: die Installationskünstlerin Haegue Yang. Seit 2017 un¬ter¬richtet sie an der Städelschule in Frankfurt, an der sie in den 90er Jahren selbst studiert hat. Vom 18. April bis zum 12. August zeigt das Museum Ludwig unter dem Titel "ETA" die weltweit erste Überblicksausstellung ihrer Werke. Die Abkürzung steht für "Estimated Time of Arrival", zu Deutsch "voraussichtliche Ankunftszeit", und verweist auf ihr Leben und Arbeiten als Jetsetterin in der globalen Kunstwelt. In Köln zu sehen sind Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten, Skulpturen und raumgroße Installationen. Am 17. April erhält Haegue Yang den Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst. "Ich mach dann mal weiter": Georg Ueckers Leben zwischen Lindenstraße und Christopher Street: Der erste Kuss zweier Männer in einer deutschen Vorabendserie machte Georg Uecker 1990 berühmt. Seit der sechsten Folge spielt er in der "Lindenstraße" den Arzt Dr. Carsten Flöter, der wie sein Darsteller offen homosexuell lebt. Privat musste der Schauspieler Georg Uecker schwere Schicksalsschläge einstecken. Sein Freund starb an AIDS. Bei ihm selbst wurde während einer Krebsbehandlung eine HIV-Infektion festgestellt. Wie er es geschafft hat, sich ins Leben zurückzukämpfen, beschreibt er in seinem Buch "Ich mach dann mal weiter". "Ich bin zäh", sagt der 56-Jährige, "ich wollte arbeiten, ich wollte leben." Für den Herbst plant er eine Leseshow, in der er sein Schauspieltalent, seine Improvisationslust und seinen Spaß an der Interaktion mit dem Publikum voll ausleben kann. "Ich habe noch viel vor und mach dann mal weiter!" Intimes Porträt eines Weltstars: "3 Tage in Quiberon": Es ist eine wahre Begebenheit, die Regisseurin Emily Atef zu ihrem Spielfilm "3 Tage in Quiberon" inspirierte: Im Jahr 1981 verbringt Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) an der bretonischen Küste. Zu viel Alkohol, zu viel Tabletten und zu wenig Schlaf haben die weltberühmte Schauspielerin geschwächt. Vor ihrem nächsten Filmprojekt will sie sich in dem kleinen Kurort Quiberon erholen. Obwohl sie schlechte Erfahrungen mit der deutschen Presse gemacht hat, empfängt sie den "Stern"-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) zum Interview. Ihr alter Freund Robert Lebeck (Charly Hübner) soll die Fotos für die geplante Bildstrecke machen. Es wird ein hochemotionales Katz- und Mausspiel, an dessen Ende der Weltstar bekennt: "Ich bin eine unglückliche Frau von zweiundvierzig Jahren und heiße Romy Schneider." Westart über einen Film, der vom Leben und Leiden einer Legende erzählt. "3 Tage in Quiberon" wurde für zehn Lolas nominiert. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist am 27. April. Big Beautiful Buildings: Architektur des Aufbruchs: Es war eine Zeit voller Energie und Experimentierfreude: In den 50er bis 70er Jahren brummte die Wirtschaft, die Menschen blickten nach vorn, die Kulturszene vibrierte. Auch die Architektur war geprägt vom Willen zur Innovation. Überall entstanden neue Schulen, Universitätsgebäude, Rathäuser, Kirchen, Wohnsiedlungen und Kaufhäuser, darunter die Ruhr-Uni in Bochum, das Kolumbarium in Duisburg oder die Grugahalle in Essen. Die Nachkriegsmoderne ist längst Geschichte. Geblieben sind die Bauwerke, die vom Geist der Boomjahre zeugen. Das Projekt Big Beautiful Buildings (BBB) lädt im Europäischen Kulturerbejahr dazu ein, sie neu zu entdecken - im Ruhrgebiet, aber auch in anderen Regionen. Westart ist bei der Auftaktveranstaltung im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen dabei. Zu Gast bei Westart: die Krimiautoren Volker Klüpfel und Michael Kobr: Sie sind das bekannteste und erfolgreichste Krimiduo im deutschsprachigen Raum: die beiden Allgäuer Volker Klüpfel und Michael Kobr. Kennengelernt haben sich die beiden während ihrer gemeinsamen Schulzeit in Kempten.

Personen
Filmstab
  • Moderation
  •  
  • Siham El-Maimouni
  • Thilo Jahn