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Donnerstag / 15:30 / Marco Polo HD
Marathon am Everest
Reportage D 2019 50 Min.
Beschreibung

Jeder Marathonläufer träumt davon, einmal im Leben einen ganz besonderen Lauf zu absolvieren: einmal in New York, Boston oder Kapstadt zu laufen. Marathonläufer und Asien-Kenner Mikka Bender treibt es hingegen zum berühmt-berüchtigten Marathon an den Hängen des Mount Everest. Schon die Anreise ist nichts für schwache Nerven: Ankunft in Lukla, einem der gefährlichsten Flugplätze der Welt. Die Flugpiste hängt steil am Hang und ist gerade einmal 500 Meter lang. Zu der normalen Vorbereitung auf einen Marathon kommt jetzt noch die Gewöhnung an die veränderten Luftverhältnisse über 5000 Meter. Der Partialdruck des Sauerstoffs und der Sauerstoffgehalt liegen hier um die Hälfte niedriger als in unseren Gefilden. Wer in dieser Höhe körperliche Höchstleistungen vollbringen will und der lebensgefährlichen Höhenkrankheit keine Chance geben möchte, muss seinen Organismus den veränderten Verhältnissen langsam anpassen. Mikka Bender trekkt hierfür über 200 Kilometer durch das Khumbo-Himalaja-Gebiet. Von der Seitenmoräne des Khumbu Gletschers eröffnet sich erstmalig ein grandioser Blick auf Nuptse, Everest Südschulter und die schwarze Pyramide des Everest Hauptgipfels, 8848 Meter hoch. Dann erreicht er das Etappenziel am Basislager: ein paar Dutzend schmutzig, gelbe Zelte, inmitten von brüchigem Eis und Fels. Die Vorfreude auf den Lauf paart sich bei den meisten Marathon-Teilnehmern mit der Sorge um die eigene Gesundheit. Die Devise lautet daher bei allen: viel trinken, keine Erkältung riskieren, früh schlafen gehen, -10 Grad aushalten und sich von schnarchenden Zeltnachbarn nicht stören lassen. Am Morgen des Marathons - dem Jahrestag der Mount Everest-Erstbesteigung durch Tenzing Norgay und Edmund Hillary - donnert eine gewaltige Lawine zu Tal! Danach ist das Lager wach. Kurz darauf wird jeder Teilnehmer mit Namen zur Startlinie des höchsten Marathonlaufs der Welt gerufen. Spätestens jetzt ist klar, dass dieser Marathon absolut nichts mit einem herkömmlichen Straßenmarathon gemeinsam hat. Aber wie endlos lang 42,195 Kilometer sein können und was es für eine unglaubliche Tortur es darstellt, in großen Höhen bergauf zu laufen, zeigt sich in den nächsten Stunden. Wie werden Mikka Bender und die anderen rund 150 Teilnehmer mit diesen Bedingungen fertig?