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Mittwoch / 00:15 / SWR
Ich wäre so gerne heimgekommen
NS-Euthanasie im "Dritten Reich"
Reportage D 2014 30 Min.
Beschreibung

NS-Euthanasie im "Dritten Reich" - Niemand hat ihre Zahl genau erfasst, aber nach Schätzung von Historikerinnen und Historikern fielen dem sogenannten "Euthanasie-Programm" in Nazi-Deutschland zwischen 1939 und 1945 rund 200.000 Menschen zum Opfer. Hinter dem "guten Tod" - so die wörtliche Übersetzung - steckte ein perfides System, das von den Propagandisten sowie den Ideologen und Ideologinnen des "Dritten Reiches" langfristig vorbereitet wurde. Nur so war der organisierte Mord an sogenannten "nutzlosen Essern" möglich. Völlig unabhängig von ihrem Lebensalter und dem Grad oder den Ursachen ihrer Handicaps wurden zehntausende Menschen wahlweise als "Krüppel", "Idioten", "Schwachsinnige", "Irre" oder "Erbkranke" eingestuft und systematisch ermordet. Widerstand ist kaum bekannt geworden. Und was geschah mit den Ärzten, die die Morde begangen hatten? SR Autor Mirko Tomic ist im Saarland und in Berlin auf Spurensuche gegangen, hat die letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und Familienangehörige aufgesucht sowie Historikerinnen und Historiker und Autorinnen und Autoren wie Dr. Gisela Tascher, Dr. Götz Aly und Dr. Christoph Braß befragt.